Rezept von Thomas Martin aus Kitchen Impossible: Geschmorte Ochsenschulter mit Rotweinreduktion, Sellerie-Pürre, Gougéres und geschmorter Zwiebel.

Geschmorte Ochsenschulter mit Rotweinreduktion, Sellerie & Zwiebel aus Kitchen Impossible

Kitchen Impossible in Hamburg: Tim Mälzer schickt seinen Kontrahenten Hendrik Haase zu Thomas Martin** in sein Restaurant im Hotel Louis C. Jacob. Im Jahre 1997 erhielt Thomas Martin erstmals die Auszeichnung mit zwei Michelin-Sternen und ich finde ihn einfach total sympathisch. Vor zwei Jahren habe ich bei der Küchenschlacht (Kochshow im ZDF) mitgemacht und am ersten Tag, zum Thema Leibgerichte, damals das Ginger Chicken Curry aus Kitchen Impossible gekocht. Thomas Martin kürte mein Curry zum Tagessieger mit den Worten „Das Curry war schmackofatz!“. Diesmal drehen wir den Spieß um und ich „bewerte“ ein Gericht von Thomas: Geschmorte Ochsenschulter mit Rotweinreduktion, Sellerie & Zwiebel – klassisch Französische Küche vom Meister der Saucen und eine echte Herausforderung für Hendrik Haase, der selbst kein gelernter Koch ist. Ja, dieses Gericht ist wirklich eine Herausforderung – vor allem eine zeitliche, denn bevor die Ochsenschulter geschmort werden kann, muss erst mal über 3 Stunden ein dunkler Kalbsfond zubereitet werden – aber: genau dieser Aufwand lohnt sich! DAS ist die beste Bratensauce, die ich bis dato gegessen habe.

Thomas Martin war sogar so nett mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich habe ihn über die Garzeiten und Temperaturen des Fleisches ausgefragt, wollte wissen, warum er seinen Fond ohne die Zwiebelschalen kocht und ob er wirklich keinen Pfeffer in die Bratensauce gibt. Mind. 4 h bei 150°C, die Zwiebelschalen würden den Geschmack verfälschen und nein, Pfeffer braucht es nicht in der Sauce, aber: Es wäre auch kein Schaden welchen hinzuzugeben, meint Thomas.

Gougéres – Windbeutel mit Emmentaler

Gougère bezeichnet in der französischen Küche ein herzhaftes Brandteiggebäck, das mit Käse gebacken wird. Üblicherweise wird geriebener Gruyère, Comté oder Emmentaler in den Brandteig gerührt. Und es ist wirklich irre – in der Folge sagt Hendrik Haase, dass er den Käse in den Windbeuteln nicht geschmeckt hat – auch ich schmecke den Käse nicht heraus. Trotzdem macht diese kleine Menge Käse Einiges aus. Es macht die Windbeutel tatsächlich saftiger und herzhafter, aber ohne, dass sich der Käsegeschmack in den Vordergrund drängt! Wirklich toll.

Selleriepüree

Wow – ich habe schon ein paar Mal Selleriepüree gekocht aber dieses ist besonders toll. Warum? Ich bin mir sicher, es liegt an der Milch. Der Sellerie wird in der Milch weich gekocht, solange, bis die Milch nahezu verdampft ist – dadurch entsteht ein unfassbar leichtes und cremiges Püree mit einem sehr milden Selleriegeschmack. Ich kann verstehen, dass Hendrik den Sellerie nicht herausgeschmeckt hat, denn der Geschmack ist wirklich sehr sehr zart.

Möchtet ihr mir dabei zusehen, wie ich die geschmorte Ochsenschulter von Thomas Martin koche? Dann schaut doch mal in mein YouTube Video – dort gibt es auch eine Zeitraffer-Sequenz.

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Geschmorte Ochsenschulter aus Kitchen Impossible
Kalorien: 590kcal

Zutaten

Für den Kalbsfond:

  • 1 kg Knochen vom Kalb
  • 200 g Lauch
  • 200 g Sellerie
  • 150 g Karotten
  • 50 g Tomatenmark
  • 500 ml Rotwein trocken
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1,5 Liter Wasser

Für die Rotwein-Reduktion:

  • 2 EL Pflanzenöl
  • 500 g Schalotten
  • 100 ml Portwein bestellen*

  • 1 Bund Thymian
  • 1 Liter Rotwein trocken
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz

Für den Rinderbraten:

  • 1,5 kg Ochsenschulter (Rinderschulter)
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 kg Schalotten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 150 ml Rotwein trocken
  • 1,5 Liter Kalbsfond (Rezept siehe oben)
  • 400 ml Wasser

Für die Bratensauce:

  • ca. 2 Liter Schmorfond (Kalbsfond von oben)
  • ca. 150 ml Rotwein-Reduktion
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 cl Wasser
  • 1 Espressolöffel Stärke
  • 50 g kalte Butter
  • 1 TL Dunkler Balsamico bestellen*

Für das Selleriepüree:

  • 700 g Knollensellerie
  • 50+50 g Butter
  • 2 bis 2,5 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1/2 Espressolöffel Muskat
  • 50 ml Wasser
  • 250 ml Milch

Für die Gougéres – Käse-Windbeutel:

  • 160 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 240 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1/3 Espressolöffel Muskat
  • 1 TL Salz
  • 40 g Emmentaler
  • 1 Eigelb

Für die Zwiebeln:

  • 8 weiße Zwiebeln
  • 3 EL grobes Meersalz

Zubereitung

  • Die angegebene Menge ergibt 6 bis 8 Portionen Geschmorte Ochsenschulter mit Rotweinreduktion, Sellerie und Zwiebeln aus Kitchen Impossible. Aus dem Brandteig habe ich 12 Gougéres geformt.

Kalbsfond kochen

  • Die Knochen bei 230°C Umluft für 45 Minuten im Ofen rösten. Lauch, Karotten und Sellerie klein schneiden und in 2 EL Öl in einem Topf anrösten. Dann die Knochen und das Tomatenmark hinzugeben – kräftig rösten und mit 100 ml Rotwein ablöschen. Einreduzieren lassen, bis das Gemüse wieder bruzzelt, dann wieder 100 ml Rotwein hinzugeben und einreduzieren lassen. Diese Prozedur insgesamt 5 Mal durchführen, sodass 500 ml Rotwein verbraucht werden. Dann mit 1,5 Liter Wasser aufgießen und 2 Stunden zugedeckt leicht köcheln lassen. Nach dieser Zeit den Kalbsfond abseihen.
    Rezept von Thomas Martin aus Kitchen Impossible: Kalbsfond im Topf.
  • Tipp: Ich gebe die Knochen in einen großen 5 Liter Topf und röste die Knochen direkt darin. In diesen Topf gebe ich dann auch das Gemüse und röste darin weiter. So gehen auch wirklich keine Röststoffe verloren.

Rotweinreduktion

  • Schalotten schälen und grob klein schneiden. Im Öl leicht anschwitzen und mit dem Portwein ablöschen. Dann Rotwein angießen, Thymian, Salz und Zucker hinzugeben und solange einreduzieren lassen, bis noch ca. 150 ml Flüssigkeit übrig sind.
    Rezept von Thomas Martin aus Kitchen Impossible: Rotweinreduktion wird im Topf gekocht.

Ochsenschulter zubereiten

  • Rinderschulter in 2 EL Öl in einem großen 5 Liter Topf von allen Seiten kräftig anrösten. Die Zwiebeln schälen und grob klein schneiden. Ebenfalls im Topf anrösten und ein Lorbeerblatt hinzugeben. Mit dem Rotwein ablöschen und dann mit dem kompletten Kalbsfond auffüllen. Der Braten sollte zu 2/3 mit dem Fond bedeckt sein. Im Ofen bei 150°C für 5:30 h offen schmoren lassen. Falls nötig, immer wieder etwas Wasser nachgießen, damit der Flüssigkeitspegel bestehen bleibt und das Fleisch alle 30 Minuten drehen, damit es von allen Seiten anröstet. Bei mir waren es insgesamt 400 ml Wasser. Dann das Fleisch aus dem Topf holen, in Alufolie einwickeln und warm halten und den Fond abseihen.
  • Den Fond auf ca. 400 ml einreduzieren, dabei das Fett abschöpfen und dann mit der Rotweinreduktion vermischen. Mit Salz und Zucker würzen und mit der angegebenen Menge von Stärke und Wasser leicht binden (obwohl es in der Kitchen Impossible Folge nicht gesagt wird, bekomme ich diesen Tipp von Thomas Martin höchst persönlich). Dann die Bratensauce mit kalter Butter montieren und zuletzt einen TL alten Balsamico di Modena unterrühren.
  • So prüft ihr, ob der Braten fertig ist: Stecht mit einer dünnen Fleischgabel hinein, wenn sie sich leicht, wie aus Butter, herausziehen lässt, ist er fertig.

Zwiebeln

  • Die Zwiebeln im Ganzen (inder Schale) auf Meersalz in eine Auflaufform setzen und bei 200°C Umluft für 30 Minuten garen. Dann die Zwiebelschalen pellen und die Zwiebeln auf dem Fleisch servieren.
    Rezept von Thomas Martin aus Kitchen Impossible: Zwiebeln im Ofen auf Salz gegart.

Gougéres – Käse-Krapfen

  • Die angegebene Menge ergibt 12 Gougéres. Milch und Butter mit Salz und Muskat in einen Topf geben und aufkochen. Mehl hinzugeben und sofort kräftig unterrühren. Den so entstandenen Teig im Topf abbrennen, also solange rühren (am Besten mit einem Spatel) bis sich der Teig vom Topfboden löst und zu einem Klumpen formt. Etwas abkühlen lassen und dann die Eier unterrühren. Zuletzt den geriebenen Emmentaler unterkneten. Die Masse in ca. 12 Portionen aufteilen und in kleinen Kleksen auf ein Backpapier setzen, zuletzt mit Eigelb bestreichen.
    Rezept von Thomas Martin aus Kitchen Impossible: Gougéres - Windbeutel aus Brandteig mit Emmentaler.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft für ca. 20 Minuten backen. Am Besten noch lauwarm zum geschmorten Rinderbraten serviren.

Selleriepüree zubereiten

  • 50 g Butter im Topf schmelzen, den Sellerie schälen, in kleine Stücke schneiden und in der Butter andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit dem Wasser ablöschen und verkochen lassen. Dann mit der Milch aufgießen und solange köcheln lassen, bis die Milch fast vollständig verdampft ist. Den weich gekochten Sellerie mit der restlichen "Creme" aus dem Topf in einen Mixer geben und zu einem feinen Püree mixen. Zuletzt noch die restlichen 50 g Butter unterziehen.
    Rezept von Thomas Martin aus Kitchen Impossible: Sellerie-Pürre im Topf.
  • Hinweis: Ich verwende kein Siedesalz, sondern naturbelassenes Steinsalz, welches weniger intensiv salzig schmeckt als ein gesiedetes Salz. Desweiteren ist ein TL Salz bei mir IMMER ein gestrichener TL, niemals ein gehäufter TL!

Geschmorte Ochsenschulter anrichten

  • Die Ochsenschulter in Scheiben schneiden und diese in der Bratensauce nochmals erwärmen (falls nötig). Auf einem Teller anrichten und mit einer Schöpfkelle Sauce toppen. Dei Zwiebeln aus der Schale pellen und auf dem Stück Fleisch drapieren.
  • Selleriepüree und Gougéres auf einen kleinen Teller anrichten und zum Schmorbraten servieren.

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Lasst es Euch schmecken, eure Tina.

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74 Kommentare zu „Geschmorte Ochsenschulter mit Rotweinreduktion, Sellerie & Zwiebel aus Kitchen Impossible“

  1. Hallo Tina, bin auf das hervorragende Rezept gestoßen. Möchte zu Silvester aber Ochsenbacken machen (schon bestellt). Denkst du das passt auch?
    Herzliche Grüße Monica

    1. Hallo Monika,
      na klar passt das. Achte aber bitte auf die Garzeit, ich glaube nicht, dass die Ochsenbacken nicht so lange im Ofen brauchen, wie die Ochsenschulter.
      Viele Grüße, Tina

  2. 5 Sterne
    Hallo Tina!
    Es ist wirklich wunderbar, was du hier alles machst.
    Ich bin ein großer Kitchen Impossible Fan und mittlerweile auch ein großer Fan von dir. Dieses Gericht habe ich wunderbar hinbekommen, außer den „Lack“ , aber ich habe Rinderbacken genommen.
    Ein riesengroßes Dankeschön an dich, für deine tolle Arbeit!

  3. Hallo,
    Ich habe das Gericht schonmal nachgekocht und es war sensationell. Jetzt bin ich noch auf der Suche nach der „perfekten“ Sauce für mein Rinderfilet an Weihnachten. Da kam mir der Gedanke das ich den Kalbsfond und die Rotweinreduktion wie beschrieben koche und dann zusammen einreduzieren lasse und abschmecke. Bin mir nur nicht sicher ob mir zu viel Geschmack verloren geht weil ich ja keinen Schmorfond bekomme. Was meinst du?

    Vielen dank und mach bitte weiter so!

    1. Hallo Christian,
      das ist eine super Idee, dass Du diese Sauce zum Rinderfilet servierst. Die Sauce wird trotzdem intensiv. Schau doch mal bei meinem Rezept für herzhafte Germknödel, da ist eine vegetarische Bratensauce dabei. Vielleicht machst Du eine Mischung aus der Rotweinreduktion und dieser Sauce? Da fällt Dir bestimmt was tolles ein. Hier gehts zum Rezept: Bratensauce
      Viele Grüße,
      Tina

  4. 4 Sterne
    Vielen lieben Dank für das Rezept, auch wenn es natürlich aus Hamburg stammt.
    Ich möchte nachfragen, ob die Salzmenge in dem Püree mit Absicht so groß ist.
    Es erschien uns doch arg salzig.
    Ist das so gewollt?

    Vielen Dank und weiter so

    1. „auch, wenn es natürlich aus Hamburg stammt.“ Was genau möchtest Du mir damit sagen? Ich verstehe diese Aussage nicht.

      Zum Salz: Ich verwende kein Siedesalz, was allgemein viel salziger ist als ein Steinsalz. Zusätzlich ist ein TL Salz bei mir immer ein gestrichener, niemals ein gehäufter TL.
      D.h. wenn Du die TL auftürmst hast Du ca. die doppelte Menge Salz in das Püree gegeben, als von mir angedacht und wenn Du Siedesalz verwendest einen intensiveren Salzgeschmack.

      1. 5 Sterne
        Hallo liebe tina,

        vielen lieben dank für deine tolle arbeit hier.Ich koche wöchentlich etwas nach ☺️

        Morgen möchte ich für freunde die ochsenschulter kochen.

        Ich hätte hierzu ein paar fragen:

        Ist es ok wenn ich das fleisch schon morgens zubereite und abends nur noch in der sauce warm mache??

        Kann ich die gougeres schon vorbereiten auf dem blech und abends frisch im ofen backen oder würden sie dann dolle trocken werden??

        Schon mal 1000 dank und ein wunderschönes wochenende

        Alles liebe- ellen

        1. Hallo Ellen,
          das Fleisch kannst Du auf jeden Fall vorbereiten und dann einfach in der Sauce erwärmen. Funktioniert wurderbar – habe ich auch schon so gemacht.
          Die Gougeres auf keinen Fall schon aufs Blech spritzen, dann trocknen sie aus. Was aber funktioniert: Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und darin aufheben. Abends frisch aufs Belch spritzen und aufbacken.
          Viele Grüße und viel Erfolg beim Kochen,
          Tina

  5. 5 Sterne
    Hallo,
    vielen Dank für deine Mühen, du uns ersparst, all die Informationen zusammen zu tragen, wirklich toll, dankeschön.
    Zwei Fragen hätte ich noch:
    Warum hast du denn die so schmackhaften, gepickelten Sellerie- Würfel weggelassen?
    Warum verwendest du denn für den Braten so deutlich viel mehr Zeit als er im Film, wo er von etwas mehr als 2 Stunden gesprochen hat, man aber leider die Temperatur am Gerät nicht wirklich erkennen kann? Daniel hattest du dazu schon geantwortet, da waren es bei ihm etwas über 4 statt deiner 5,5h, was tatsächlich sehr lang scheint, das Fleisch dann wohl eher schon zerfallen wird.
    Vielen Dank
    Andreas

    1. Hallo Andreas,

      1. die Selleriewürfel haben mich nicht gereizt, deshalb habe ich sie nicht gekocht.
      2. Ich habe mit Thomas Martin im Vorfeld gesprochen (ich kenne ihn von der Küchenschlacht) und ihn ein bisschen ausgefragt. Je nach Fleisch dauert das Gericht einfach länger, seine Aussage. Und das traf bei mir deutlich zu.

      Viele Grüße,
      Tina

      1. 4 Sterne
        Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezepts! Hat uns schon damals gereizt und nun an Heiligabend endlich nachgekocht.
        Leider war unsere Erwartungshaltung zu hoch, die Soße von meinem Vater (Küchenmeister) ist für uns immer noch der Maßstab. Bitte nicht falsch verstehen :-).
        Für uns zu Weinlastig im Geschmack, durch das viele Reduzieren kostet es auch richtig viel Zeit. Und vermutlich ist dadurch auch die extra Weinreduktion nötig, da es zu lange dauern würde alles im Kalbsfondsansatz zu reduzieren, denke ich.
        Ohne Wein bzw. So viel Wein ist auch kein Zucker nötig beim Abschmecken. Ist vermutlich einfach Geschmackssache. Viele Grüße

  6. 5 Sterne
    Hallo Tina,
    ich habe vergangenes Wochenende für Freunde ein 5-Gänge-Menü gemacht u.a. mit der geschmorten Ochsenschulter und dem Cheddar-Soufflé aus Kitchen Impossible. Beides war absolut fantastisch! Danke, dass Du all die Rezepte nachkochst und veröffentlichst.
    Liebe Grüße Simone

  7. 5 Sterne
    Hallo Tina
    Für Ostern habe ich dein Rezept nachgekocht. Da ich auf Ibiza lebe habe ich keine Ochsenschulter bekommen und habe dann auf Rinderfilet um gezwitschert. Die Soße habe ich 1:1 umgesetzt, das Filet scharf angebraten und bei 80 grad für 2 1/2 Stunden im Backofen gegart.
    Was soll ich sagen: Ein TRAUM …. vielen Dank für deine tollen Rezepte.
    Weiter so.
    Liebe Grüße
    Isabelle

  8. 5 Sterne
    Hi Tina, danke für deine Mitarbeit! Ich habe das Stück zu Ostern gemacht – mich hat nach der Garzeit nur die Konsistenz gewundert, der Braten ist mir auseinander gefallen. Würde in Zukunft wahrscheinlich locker 45 Minuten früher Schluss machen. Aber geschmacklich war es ein Fest!!

    1. Hallo Anna,
      ja, die Garzeit ist auch immer ein bisschen Abhängig vom Fleisch, vielleicht einfach früher den Gabel-Test machen. Toll, dass er Dir so gut geschmeckt hat!

  9. 5 Sterne
    Liebe Tina,
    Rezept eh super.
    Dir vielen Dank für das zugänglich machen.
    Fehlt nur das Rezept für den im Ofen auf Salz gegarten Sellerie, mit Schafskäse? und die gepickelten roten Zwiebeln.
    Gruß Krusty

  10. 5 Sterne
    Liebe Tina,
    Rezept eh super.
    Dir vielen Dank für das zugänglich machen.
    Fehlt nur das Rezept für den im Ofen auf Salz gegarten Sellerie, mit Schafskäse? und die gepickelten roten Zwiebeln.
    Gruß Krusty

  11. Hi Tina,
    vielen Dank für die tolle Aufarbeitung.
    Ich möchte das Gericht zum Mittagessen servieren. Hast du einen Tipp, wie ich am besten Vorgehe, um alles am Vortag vorzubereiten? Aufgrund er langen Garzeit und der darauffolgenden Reduktion müsste ich mitten in der Nacht aufstehen. Könnte ich theoretisch alle Komponenten fertig garen und nur noch die beiden Fonds vermischen und zu einer Sauce Montieren? Wie erwärme ich dann am besten das Fleisch?
    LG
    Chris

    1. Hallo Chris,
      ja klar, du kannst die Sauce und das Fleisch vorbereiten. Sogar komplett! Fleisch abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und in der heißen Sauce scheibenweise erwärmen – das klappt wunderbar. Das Püree kannst du auch vorbereiten und wieder erwärmen. Die Gougeres solltest Du aber frisch zubereiten, das schmeckt einfach besser.
      Viele Grüße,
      Tina

  12. 5 Sterne
    Hilfe 🙂 …die 2 Liter Schmorfond verwirren mich gerade ein wenig…wo kommen die denn auf einmal her :-)?
    Kannst du mich da mal bitte von der Leitung heben auf der ich wohl gerade stehe!? 😉

    Danke und liebe Grüße

    Maike

    1. Hallo Maike,
      ich verstehe deine Frage leider nicht richtig… Du kochst erst einen Kalbsfond, das sind ca. 2 Liter, die kommen dann in den Topf zum Fleisch… dazu kommen dann auch nochmal nach und nach etwa 400 ml Wasser. Ist es jetzt klarer?
      Viele Grüße,
      Tina

  13. 5 Sterne
    Wow, vielen Dank für deinen Einsatz und die Recherche. Ich habe es nach gekocht und es war wirklich der Hammer. Sehr zeitaufwändig, aber es war bombastisch und Butterzart.

  14. 5 Sterne
    Hallo liebe Tina,
    genau das Rezept habe ich gesucht! Wollte gerade die Mediathek bemühen und mich mit Stift und Papier davorsetzen. Glücklicherweise habe ich Dich beim suchen entdeckt. Herzlichen Dank für Deine Mühe.

    Das Fleischstück heißt hier im Rheinland übrigens „Schild“. Es ist für mich das beste Stück für meinen heißgeliebten Sauerbraten.
    Grüße aus Düsseldorf. Hanne

  15. Die Käsewindbeutel sind ein Traum und so vergleichsweise simpel zu machen. Sie waren auch am nächsten Tag noch prima. Das Rezept bleibt in meinem Repertoire!

    LG
    Poupou

  16. 5 Sterne
    Liebe Tina,
    als erstes herzlichen Dank für deine tolle Arbeit. Ich freue mich immer riesig, wenn ich auf deiner Seite schaue und da die Rezepte, die mich interessieren stehen.
    Den Braten habe ich am Wochenende gekocht.
    Wir waren begeistert und die Sauce ist ein Traum. Was mich am meisten begeistert, dass sie ohne große Gewürzmischungen auskommt, sie ist pur, reine Zuraten und dann kommt so ein Geschmack raus, toll!!!
    Selleriepüree war auch klasse.
    Lieben Dank!

    1. Sehr gerne, liebe Andrea!
      Ich freue mich so sehr, wenn meine Rezepte (oder eben die adaptierten) nachgekocht werden – vielen lieben Dank für dein Feedback und Lob!

  17. HEy Tina,
    vielen Dank für Deine Mühe und die tollen Rezepte!

    Matthias spricht in der Sendung von einem besonderen Stück aus der Schulter, durch das eine feste Sehne läuft, die das Fleisch nihct trocken werden lässt. Kann es sein, dass es sich hier um einen speziellen Cut handelt? Eventuell ein Schaufelstück / Top Blade Roast?

    Meinst Du das Ergebnis wird getrübt, wenn ich die Soße aus Black-Angus Suppenfleisch ansetze mit Beinscheiben usw.?

    Vielen Dank schonmal – Christian

    1. Hallo Christian,
      genau, Thomas sagt, dass man die Schulter bzw. das Bugstück, auch Schaufelstück genannt, verwenden sollte.
      Die Sauce wird sicherlich nicht schlechter, wenn Du Suppenfleisch statt Knochen verwendest, aber sie wird definitiv anders schmecken. Fleischige Fonds haben einen anderen Geschmack als Knochenfonds.
      Viele Grüße,
      Tina

    1. Hallo Michael,
      mit Abbrennen ist das Auskochen von Stärke auf dem Herd gemeint. Beim Abbrennen wird der Teig im heißen Topf gerührt, bis er sich zu einem Klumpen formen lässt. Schau doch mal auf YouTube nach Videos zum Abbrennen – da gibt es einiges.
      Viele Grüße,
      Tina

  18. 5 Sterne
    Mein Fazit nachdem wir alles mit Putz und Stingel aufgegessen haben : WOW war das ein Gedicht !!! Mein Mann möchte es am liebsten gleich nochmal zu essen haben.
    Vielen Vielen Dank nochmal für deine Arbeit das Rezept ins Netz zu stellen
    Lg Verena

  19. Hallo,

    vielen Dank erstmal für die tollen Rezepte hier. Wir mögen KI sehr und schauen jede Woche hier nach, was es neus zum Nachkochen gibt. Unser Favorit ist das Ingwer-Curry 🙂

    Frage zu diesem Rezept: Matthias sprach in der Senung von einem speziellen Stück aus der Schulter, durch das eine feste Sehne verläuft, die das Fleisch vorm austrocknen schützt. Handelt es sich dabei um das Schaufelstück („Top-Blade-Roast“) ?

  20. Oh, danke! Toll, Mein Fond köchelt schon und wird…äh…kein Salz am Fond?!
    Ich hab jetzt welches hinzugefügt und wahrscheinlich alles versaut.
    Hoffentlich nicht.
    Ich glaube, es wird wirklich richtig richtig gut.
    Dankeschön nochmal und Grüße aus Berlin

    1. Hi Pascal,
      nein – kein Salz im Fond, das ist schon richtig. Durch das viele Einkochen wird die Sauce so intensiv, dass es sinnvoller ist erst am Schluss mit Salz zu würzen, weil es sonst zu salzig werden könnte.
      Viele Grüße,
      Tina

      1. Danke!
        Dannnnnnke!
        Obwohl ich eigentlich schon eine Menge über Saucen wusste, habe ich hier den absoluten Schliff erhalten!
        Das Salz im Fond hat sich ganz gut vertanzt, nochmal Schwein gehabt. Nee, Rind
        Ich konnte den Gatten auch endlich Sellerie ans Herz und Bäuchlein legen und wir haben drei Tage geschwelgt. Am 3. Tag war zwar kein Braten mehr da, aber diese himmlische Sauce hat auch noch Bratksrtoffeln geadelt.
        Hammer.
        Danke noch mal sehr sehr für das Rezept.
        Schade, dass du für das cordon Bleu die schweinebratensauce nicht gemacht hast, aber ich glaube, ich bekomme sie hin.
        Herzliche Grüße aus Berlin!
        Pascal

        PS, wir werden irgendwann im Jacob die Schulter verkosten und testen, wie nahe ich dran war:)

        1. Das ist eine tolle Idee, im Jacob die Schulter zu essen! Das mache ich auch, wenn ich da bin!
          Stimmt, die Schweinebratensauce habe ich zwar nicht gekocht, aber Du findest bei mir auf dem Blog natürlich auch eine tolle Schweinebraten oder eine Schäufele-Sauce – viel Spaß damit!
          Viele Grüße,
          Tina

  21. Liebe Tina,
    danke für das schöne Rezept. Ich würde es gerne am Wochenende nachkochen und hätte gerne gewußt, welche Sorte Rotwein sich am besten für die Reduktion eignet.

    1. Hallo Birgit,
      grundsätzlich kannst Du jeden trockenen Rotwein verwenden. Je kräftiger der Rotwein, desto intensiver die Sauce. Ich verwende ganz gerne Merlot für Saucen.
      Viele Grüße und viel Spaß beim Nachkochen,
      Tina

  22. 5 Sterne
    Hallo Tina,
    Das Rezept ist cool und auch echt schön beschrieben. Ich habe seit letztem Jahr 2 Keulen vom Wildschaf -auch Muffelwild genannt- in der Truhe. ( incl. Knochen jeweils ca.1.500 gr) kann ich die Deiner Meinung nach für das Rezept nehmen? Ich hätte große Lust das zu versuchen. Verändert sich die Garzeit, wenn ein Knochen in der Schulter ist?
    Freue mich jetzt schon auf das Ergebnis.

      1. Hallo Daniel,
        ja, die 5,5 Stunden stimmen. Ich hatte im Vorfeld mit Thomas Martin Kontakt und auch über die Garzeit gesprochen. Er sagte mir, dass er seine Schulter ca. 4 bis 4,5 Stunden gart. Mein Fleisch hat dann einfach noch ein bisschen länger gebraucht.
        Viele Grüße,
        Tina

  23. 5 Sterne
    Danke für deine Mühe das Rezept ins Netz zu stellen.
    Mein Braten ist in einer Stunde fertig und ich muss mich zusammen nehmen nicht schon das ganze Püree zu essen

      1. 5 Sterne
        Mein Fazit nachdem wir alles mit Putz und Stingel aufgegessen haben : WOW war das ein Gedicht !!! Mein Mann möchte es am liebsten gleich nochmal zu essen haben.
        Vielen Vielen Dank nochmal für deine Arbeit das Rezept ins Netz zu stellen
        Lg Verena

  24. Hey Tina,
    habs am Sonntag gesehen und wollte es am liebsten sofort nachkochen. Danke für das Rezept. Und auch die anderen Rezepte Da bin ich ne weile beschäftigt bis ich alle nachgekocht habe, mega cool

    Darf ich noch fragen für wieviel Personen dein Rezept ausgelegt ist?

    Danke und liebe Grüße
    Andreas

    1. Hallo Andreas,
      sehr gerne. So, wie es im Rezept steht – der erste Satz unter „Zubereitung“ 😉 Da steht für wieviele Personen das Gericht ist.
      Viele Grüße,
      Tina

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