Hast Du Lust etwas Besonderes zu Grillen und damit deine Gäste zu beeindrucken? Dann probier unbedingt meine Crostini mit Wagyu und Oliven-Gremolata. Ein sommerlich, frisches Gericht, das ohne viel Aufwand aus den besten Zutaten entsteht. Entscheidend ist hier die Qualität des Wagyu Fleisches, des nativen Olivenöl und der Oliven. Natürlich habe ich Empfehlungen für Dich, wo Du die besten Produkte bekommst.
Eine Gremolata ist eine grandiose Würze für jedes Gericht und besteht – in der Basis – eigentlich immer aus Petersilie, Zitrone und Knoblauch. Ich habe schon im Jahr 2020 bei der Küchenschlacht Martin Baudrexel mit meinen Gnocchi mit Gremolata überzeugt und mir damit den Tagessieg geholt. Diesmal habe ich meine Gremolata durch würzig-intensive Kalamata Oliven, sonnengereifte Tomaten und Bestes Olivenöl erweitert und damit das leckerste Bett für das köstlichste Wagyu Fleisch von Taubertal Wagyu bereitet.
Vielleicht wundert sich der ein oder andere von Euch über die Oliven – nun ja: Ich bin bekehrt! Wenn ich bisher gefragt wurde, ob ich etwas nicht mag, sagte ich immer zwei Dinge: Der Geschmack von Kaffee und Oliven. Die Kalamata Oliven von Bastian Jordan standen aber bei mir im Regal, also habe ich sie probiert und – zu meinem Erstaunen – haben sie mir geschmeckt. Daher wird es nun wohl öfter Rezepte mit Oliven bei mir auf dem Blog geben – endlich!


Die in diesem Artikel verwendeten Produkte gehören zum Verein freakstotable e.V. in dem ich als Botschafterin tätig bin. Wir wollen Wissen und Ethik rund um Lebensmittel erhalten. Produkte, die mit dem blauen Logo ausgezeichnet sind, entsprechen hohen ethischen Standards und heben sich qualitativ von der Masse ab. Daher empfehle ich Dir auf dieses Qualitätssiegel zu achten, ich tue es auch!

Bio Wagyu von Taubertal Wagyu
Bei Florian Richter und seiner Familie können die Wagyu Rinder selbst entscheiden, ob sie lieber im Stall oder auf der Weide stehen, denn der Rundstall ist offen und die Tiere können jederzeit nach draußen. Im Jahr 2014 begann die Wagyu Zucht mittels Embryonentransfer – aus acht gekauften und eingesetzten Embryonen (die jeweils 1500€ kosteten) wurden zwei Kälber. Mittlerweile stehen bei Florian 90 Wagyu Rinder auf der Weide im Taubertal.
Wagyu Rinder sind keine Hochleistungstiere – weder bei der Milch noch beim Fleisch. Die Kälber bleiben bei den Müttern. Wusstest Du, dass eine Mutterkuh nur so viel Milch produziert, dass es gerade für ihr eigenes Kalb reicht? Das sind nur ca. 4 bis 5 Liter täglich. Deshalb werden Wagyu Rinder auch nicht gemolken.
Sowohl z.B. das Simmentaler Rind als auch das Angus Rind haben deutlich mehr Fleisch als ein Wagyu. Warum also Wagyu Fleisch von Florian kaufen? Weil das Wagyu Fleisch besonders viel intramuskuläres Fett hat und genau dieses macht das Fleisch so besonders zart und aromatisch. Du schmeckst den Unterschied, wenn Du es probierst!
Kaufen kannst Du das Wagyu Fleisch in Bio-Qualität direkt bei Florians Familie – für die Crostini empfehle ich Dir das Top Round Steak aus der Oberschale oder Skirt Steak aus der Brust.

Bambatsa Olivenöl von Jordan Olivenöl

Bei Bastian Jordan fängt alles auf Lesbos an. Seit 1989 bewirtschaftet die Familie dort ihre eigenen Olivenhaine und bis heute kommt jeder Tropfen von dieser einen Insel. Die Olivensorte, aus der das native Bambatsa Olivenöl gepresst wird, wächst ausschließlich auf Lesbos. Bewässert wird nicht. Was die Bäume brauchen, holen sie sich allein aus dem Boden und dem Regen, und genau das schmeckt man später auch.
2026 hat das Süddeutsche Zeitung Magazin das Öl zum Testsieger gekürt. Für Jordan ist das eine schöne Bestätigung, aber es geht ihm um etwas anderes: Um den Geschmack, der entsteht, wenn man nichts erzwingt.
Daneben steht das Bambatsa Olivenöl, benannt nach einem familieneigenen Hain. Die Oliven dafür werden früh geerntet, solange sie noch grün sind, und das macht das Öl kräftiger und eine Spur herber.
Kalamata Oliven von Jordan Olivenöl

Die Kalamata Oliven kommen von der Peloponnes, aus der Gegend um Nafplio, der Heimat von Bastians Frau Marialena, und zugleich die Heimat der Kalamata Olive selbst. Sie wird vollreif geerntet, daher die dunkle violett-braune Farbe und das weiche, fast schmelzende Fruchtfleisch. Traditionell wird die Kalamata Olive in Rotweinessig-Lake eingelegt, das gibt die typisch fruchtig-weinige Note. Durch ihren hohen Ölgehalt ist sie besonders intensiv uns eignet sich daher besonders gut für warme Gerichte, wie meine Crostini mit Wagyu und Oliven-Gremolata.
Getränkeempfehlung zu den Crostini mit Wagyu und Oliven-Gremolata

Ich habe das Glück Teil der freakstotable e.V. Community zu sein, und so habe ich heute eine Bier-Empfehlung von David Hertl von der Braumanufaktur Hertl – auch ein Freak – für Dich. David und ich kennen uns schon lange vor den Freaks. Auf unserer Hochzeit haben mein Mann und ich, David für ein Bier-Tasting engagiert um am Nachmittag – während wir ein Fotoshooting hatten – unsere Gäste zu bespaßen. Ein voller Erfolg, nicht alleine wegen dem leckeren Bier sondern auch, weil David einfach unglaublich leidenschaftlich und unterhaltsam ist!
David: „Knusprig geröstetes Weißbrot, butterzartes Wagyu und eine würzig-frische Gremolata aus Kalamata-Oliven, Tomaten, Petersilie, Knoblauch und Zitrone: Bei diesen Crostini treffen kräftige Röstaromen auf feine Säure, mediterrane Würze und den wunderbar vollmundigen Geschmack des Fleisches.
Genau hier kommt unser Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Opa ins Spiel. Das historische Brotbier wird mit echtem Malzbrot gebraut und bringt damit eine besonders schöne Verbindung zum gerösteten Crostini mit. Seine malzigen, brotigen Noten greifen die Röstaromen auf, ohne das feine Wagyu zu überdecken. Gleichzeitig bildet das Bier einen angenehm, bodenständigen Gegenpol zur salzig-intensiven Olive und zur lebendigen Frische von Zitrone und Petersilie. Die leichte Kohlensäure sorgt außerdem dafür, dass der Gaumen nach dem aromatischen, fettreichen Wagyu wieder erfrischt wird. So schmeckt jeder Bissen erneut genauso intensiv wie der erste.
Ein echtes Traumpaar: Edles Wagyu auf knusprigem Brot trifft auf charakterstarkes Bier aus gerettetem Brot. Denn mit jeder Flasche Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Opa werden mindestens zwei Scheiben Brot vor der Tonne bewahrt. Nachhaltiger und genussvoller kann ein Foodpairing kaum sein.“


Zutaten
Für die Oliven-Gremolata:
- 100 g Tomaten (entkernt)
- 30 g
Kalamata Oliven von Jordan Olivenöl - 80 g
Bambatsa Olivenöl von Jordan Olivenöl - 2 Knoblauchzehen
- 10 g frische Petersilie
- 1 Bio-Zitrone (Abrieb und 20 ml Saft)
- 1 gestr. TL Salz
- 1/2 Espressolöffel Pfeffer schwarz, frisch gemahlen
Für die Crostini:
- 4 große Scheiben Weißbrot
- 20 ml
Bambatsa Olivenöl von Jordan Olivenöl
Für das Wagyu:
Zubereitung
- Die angegebene Menge ergibt vier Portionen Crostini mit Wagyu und Oliven-Gremolata.
- Die Tomaten entkernen und das Fruchtfleisch in feine Würfel schneiden. Kalamata Oliven und Petersilie fein hacken, den Knoblauch fein reiben. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen, davon 20 ml Zitronensaft zu den restlichen Zutaten geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und verrühren. Für mind. 10 Minuten ziehen lassen.

- Die Weißbrotscheiben mit dem Bambatsa Olivenöl auf beiden Seiten einpinseln und anrösten. Entweder im Grill oder in der Pfanne.
- Das Top Round Steak vom Wagyu ungewürzt, ohne zusätzliches Öl, in einer heißen Pfanne von beiden Seiten grillen, bis eine Kerntemperatur von 53 °C erreicht ist. Dann von der Hitze nehmen und ca. 3 Minuten ruhen lassen. Dabei steigt die Temperatur auf 56 °C an – das ist die perfekte Kerntemperatur.

- Ich nutze ein Fleischthermometer um das perfekte Ergebnis zu erzielen.


- Das Wagyu in dünne Scheiben schneiden. Die gerösteten Weißbrotscheiben mit der Oliven-Gremolata belegen und das Wagyu darauf verteilen. Wer mag, gibt nochmals etwas grobes Salz auf das Wagyu. Direkt servieren.


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