indisch punjab pakoras gebackenes Gemüse in tempura

Pakoras

Oh yummy – Pakoras sind einfach der Knaller. Kennt ihr nicht? Im Prinzip ist das indisches Tempura. Also in Mehl ausgebackenes Gemüse. In diesem Fall Kichererbsenmehl.

Rohes oder ,im Fall von Kartoffeln, schon vorgegartes Gemüse wird durch den Pfannkuchenartigen Teig gezogen und dann in siedendem Fett ausgebacken. Klingt erst mal sehr profan, aber die Gewürze machen hier das besondere Geschmackserlebnis aus. Mit Garam Masala und Chili werden nämlich die Pakoras gewürzt und bekommen dadurch einen unglaublich leckeren Geschmack.

Schmeckt eben nach Indien.

Wenn ihr dann das Gemüse ins heiße Fett gebt entstehen dabei auch immer so kleine Teigschnörpsel – wie sagt ihr denn dazu? Die unbedingt auch essen. Zitat: „Die Teigreste sind das beste an den Pakoras!“

Das wiederum kann ich jetzt so nicht bestätigen, aber sie sind auf jeden Fall eine leckere Ergänzung.

Typischerweise isst man Chutney zu den Pakoras. Ich hatte zum Glück noch ein Pflaumen-Koriander-Chutney im Vorrastschrank. Das passte hervorragend.

Wer möchte, kann aber die Pakoras auch in Joghurt mit frischem Koriander und Zitrone dippen.

Pakoras

Zutaten

  • 100 g Kichererbsenmehl
  • ca. 100 ml Wasser
  • 2 bis 3 TL Salz (gestrichen)
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Chili
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 EL neutrales Öl
  • ca. 500 g Gemüse (gekochte Kartoffeln, Zucchini, Zwiebeln, Auberginen)
  • ca. 1 Liter neutrales Öl zum Frittieren

Dazu:

  • Pflaumen-Koriander-Chutney

Zubereitung

  • Verrührt alle Zutaten miteinander zu einem pfannkuchenartigen Teig. Gebt daher das Wasser nach und nach hinzu.
  • Erhitzt das Öl einem Topf und zieht das Gemüse erst durch den Teig und frittiert die Pakoras dann im Öl.
  • Wenn sie an die Oberfläche steigen sind sie fertig.
  • In Indien isst man zu den Pakoras typischerweise Chutney. Das Rezept für mein Pflaumen-Koriander-Chutney gibt es hier: KLICK.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

Pakoras auf rotem Porzellanteller

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5 Kommentare

  1. Taz

    Hi Tina,

    ich schaue gerade die Aufnahme ,von Kitchen Impossible vom letzten Sonntag, also musste ich gleich wieder auf Deiner Seite stöbern gehen. Dabei bin ich jetzt über Deine indischen Rezepte gestolpert. Ich bin ein riesiger Fan von indischen Gerichten und für mich kann es auch gar nicht scharf genug sein.

    Aber ich schwoff ab 🙂 Ich hätte eine Frage: meine Frau und ich haben früher mal in München gewohnt und auf dem Tollwood gab es immer Chicken Pakoras mit Minzjoghurt (?). Ich habe bisher hierfür noch kein Rezept gefunden, evtl, war es auch kein Joghurt. Meine Versuche das nachzumachen sind bisher kläglich gescheitert. Ich weiss auch nur noch dass es zusammen mit den Pakoras extrem lecker war, nach Minze schmeckte und eine leicht hellgrüne Farbe hatte…

    Ein tolles Pakora Rezept hast Du ja hier, hättest Du evtl. eine Idee für diesen Minzjoghurt?

    1. Tina

      Lieber Taz,
      meine Antwort hat nun ein bisschen gedauert, weil ich ehrlich gesagt leider keine Ahnung habe, was Du meinst bzw. ich dieses Art Minzjoghurt noch nie gesehen oder gegessen habe. Deshalb habe ich einen Freund von mir gefragt, der Inder ist und sehr viel und gut indisch kocht, um was es sich hier handeln könnte.
      Podina Dahi heißt der Minzjoghurt, den er kennt. Ein Rezept dafür hat er mir auch direkt mitgeschickt:

      Podina Dahi

      200 g Naturjoghurt
      50 g frische Minze
      1/2 TL Kreuzkümmel
      1/4 TL Chilipulver
      Prise Salz

      Die Minze wird fein gehackt und dann mit den restlichen Zutaten vermengt. Da Du von einem hellgrünen Dip gesprochen hast, würde ich einfach die Minze zusammen mit dem Joghurt im Mixer pürieren.

      Ich hoffe ich konnte Dir damit weiterhelfen.

      Viele Grüße,
      Tina

  2. Taz

    Hi Tina!

    Supergenial, ich danke Dir für Deinen Aufwand! Guter Tip auch, das mit dem pürieren. Allerdings werde ich wohl das Chili weglassen: der Joghurt in der Variante die ich kenne hatte keinerlei Schärfe und (viel wichtiger) meine Frau mag überhaupt kein scharfes Essen. Das wird bei Gelegenheit auf jeden Fall ausprobiert und selbstverständlich lasse ich Dich dann wissen wie es war. Kann aber leider noch ein Weilchen dauern.

    Und es besteht keinerlei Anlass für eine Entschuldigung! Selbst wenn Du gar nicht geantwortet hättest wäre das nicht schlimm gewesen, schliesslich kannst und musst Du ja auch nicht JEDEN Mist beantworten 🙂 Soll heissen: ich freue mich dass es Deine Seite überhaupt gibt, bin davon mehr als begeistert und habe keinerlei Erwartungshaltung bei dieser Art freiwilligem Engagements.

  3. Taz

    Hi Tina,

    heute gab es dann doch schon Pakoras. Dein Rezept für Podina Dahi hat es geschmacklich genau getroffen! Kann ich zu Chicken Pakoras auch nur empfehlen! Danke nochmal! Allerdings wird der Joghurt durch das pürieren im Mixer etwas zu flüssig. Daher werde ich das nächste Mal versuchen, mit weniger Joghurt zu pürieren und das Pürierte dann unter den restlichen Joghurt zu heben.

    Chicken Pakoras wären auch sehr lecker gewesen, aber scheinbar haben wir hier größere Teelöffel oder salzigeres Salz 🙂 Ich hatte schon nur 2,5 gestrichene Teelöffel genommen, aber es war leider immer noch zu salzig. Ich dachte zunächst das muss so, da das Fleisch ja nicht gewürzt wird, hatte aber nicht bedacht dass sich der Salzgeschmack durch das frittieren ja noch verstärkt 🙂 Für das nächste Mal weiss ich aber jetzt Bescheid. Wird es in genau dieser Kombination mit einem besser abschmeckenden Koch (der jetzt weiss worauf er achten muss) wieder geben.

    1. Tina

      Lieber Taz,

      toll, dass Dir das Podina Dahi so gut zu den Pakoras geschmeckt hat. Schade aber natürlich, dass zu viel Salz an den Pakoras war. Ich werde da gleich mal einen Hinweis einfügen, dass man vorsichtig salzen soll. Danke Dir für dein Feedback.
      Tatsächlich nutze ich ausschließlich naturbelassenes Salz, das tatsächlich etwas weniger salzig ist als das Bekannte aus dem Supermakt in der Pappschachtel. Aber trotzdem ist es natürlich sehr ärgerlich, wenn ein Gericht versalzen ist. Danke Dir für dein Feedback.

      Liebe Grüße,
      Tina