Gefüllte Paprika mit Sumac | low carb und high protein

Ihr werdet es kaum glauben, aber eine Portion der gefüllten Paprika mit Sumac hat nur 280 kcal und dabei 34 g Protein – ist das nicht ein Knaller? Und das aller Beste an diesem Rezept ist auf jeden Fall, dass es die Aromen der türkischen Küche perfekt transportiert. Kreuzkümmel, Sumac (die Frucht des Essigbrotbaumes) und reichlich Petersilie und Knoblauch sind hier die hauptsächlichen Aromaten. Meine Freundin Verena, für die ich die gefüllten Paprika gekocht hatte, fand es auch richtig lecker!

Das aufwendigste ist sicherlich das Herstellen der Hackfleischmasse – das sind schon relativ viele Zutaten, die hier verarbeitet werden müssen – dafür braucht ihr ca. 30 Minuten: hacken, schnippeln und durch den Fleischwolf drehen. Danach macht der Ofen aber die restliche Arbeit, denn die Tomatensauce kocht sich im Ofen praktisch von selbst.

Gefüllte Paprika mit Sumac | low carb und high protein
Calories: 290kcal

Zutaten

Für die gefüllten Paprika:

  • 1,5 kg Paprika, gelb und rot gemischt (entspricht ca. 7 Stück)
  • 1250 g Hähnchenbrustfilet
  • 250 g Schweinefilet
  • 600 g bunte Karotten
  • 250 g Champignons
  • 120 g Frühlingszwiebeln (1 Bund)
  • 50 g Petersilie
  • 20 g frischer Oregano (Blätter abgezupft)
  • 35 g frischer Knoblauch
  • 2 geh. TL Kreuzkümmel
  • 2 geh. TL Sumac
  • 1 geh. TL Nane Minze (getrocknet und gerebelt)
  • 3 gestr. TL Salz

Für die Tomatensauce:

  • 4 Dosen geschälte Tomaten á 400 g
  • 400 ml Wasser
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 geh. TL Paprika edelsüß
  • 2 geh. TL Paprika scharf
  • 2 gestr. TL Salz
  • 1 gestr. TL Pfeffer schwarz

Optional dazu:

  • frische Petersilie
  • Feta zum darüber bröseln

Zubereitung

  • Die angegebene Menge ergibt 14 gefüllte Paprika und reicht damit für 14 Portionen. Ich esse keine Beilagen dazu, aber ein frisches Fladenbrot oder Wildreis würden sehr gut passen.
  • Hinweis: Ich drehe mein Hackfleisch aus Hühnerbrustfilet und Schweinefilet durch einen Fleischwolf selbst, weil mir fertiges Rinder- ohne Schweinehack zu fettig ist. Geflügelhackfleisch aus dem Supermarkt ist leider i.d.R. schon mit Zusatzstoffen versetzt, weswegen ich dieses nicht essen möchte. Statt Hühnerbrustfilet könnt ihr auch wunderbar Putenbrustfilet für das Hackfleisch nutzen.
  • Hähnchenbrust- und Schweinefilet durch einen Fleischwolf drehen.
  • Karotten über die grobe Seite einer Vierkantreibe reiben und in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Öl für ca. 20 Minuten braten, bis die Karotten karamellisiert sind und deutlich Flüssigkeit verloren haben.
  • Die Champignons fein hacken und ebenfalls in der Pfanne ohne Öl anrösten. Auch hier auf mittlerer Stufe solange braten, bis die Pilze zu Krümeln geworden sind. Die Pilze sollen als Gewürz in der Hackfleischmasse dienen.
  • Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Petersilie und Oregano fein hacken. Knoblauch fein reiben (alternativ zusammen mit dem Fleisch durch den Fleischwolf drehen). Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit Kreuzkümmel, Sumac, Salz und Nane Minze vermischen.
  • Die Paprika längs halbieren und das Kerngehäuse herausschneiden. Dann die Hackfleischmasse auf die 14 Paprikahälften aufteilen.
  • In einem großen und tiefen Backblech die Dosentomaten mit den Händen zerdrücken. (Achtung, das kann spritzen!) Wasser, Olivenöl, Paprikapulver edelsüß und scharf, Salz und Pfeffer zugeben und verrühren. Nun die Paprikahälften darauf setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für ca. 60 Minuten garen.
  • Zum Servieren dann noch etwsa Feta frisch darüber bröseln und mit frischer Petersilie garnieren.
  • Wer noch eine Beilage zu den gefüllten Paprika mit Sumac essen möchte, dem empfehle ich frisches Fladenbrot und meine frische, selbst gemachte Tzatziki.

Lasst es Euch schmecken, eure Tina.

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