Banh Cuon Nuoc Mam aus Kitchen Impossible: vietnamesische Reisrollen, gefüllt mit Schweinefleisch und Morcheln, mit Dip und Salattopping.

Banh Cuon Nuoc Mam | Vietnamesische Reisrollen mit Dip aus Kitchen Impossible

Kitchen Impossible bei der Vietnamesin Kim Bup Quach: Sven Elverfeld wird von Tim Mälzer mit einer Box voller vietnamesischer Köstlichkeiten überrascht. Das Tollste darin: Banh Cuon Nuoc Mam. Das sind vietnamesische Reisrollen mit Dip. Vielleicht kennt ihr Summerrolls oder auch Sommerrollen? Das ist irgendwie ähnlich, aber dann doch ganz anders. Eines gleich vorweg: das Reispapier habe ich nicht selbst gedämpft. Das war mir dann doch eine Spur zu aufwendig, vor allem, da es in jedem Asia Supermarkt Reispapier zu kaufen gibt und das ist in 30 Sekunden im Wasser aufgeweicht und fertig zum Verzehr.

Für mich aber der absolute Oberknaller an diesem Gericht: der Dip! Ihr glaubt gar nicht, wie oft ich schon versucht habe einen solchen Dip hinzukriegen, denn ich liebe vietnamesisches Essen! Ganz besonders Bun Bo La Lot – eine art Salat Bowl mit Reisnudeln und eben diesem köstlichen Dip. Endlich!!!! Endlich, kann ich ihn – danke Kitchen Impossible – mir Zuhause selbst machen! Die absolute Überraschung dabei war für mich das Kokoswasser – darauf wäre ich selbst niemals gekommen.

In die Füllung für die Reisrollen kommen Schweinefleisch und Morcheln – eine großartige Kombi. Für alle Vegetarier empfehle ich einfach viele, viele Morcheln. Das schmeckt sicherlich auch köstlich. Die Fischauce ist immer ein wenig heikel für Vegetarier. Eins vorweg: Ja, man kann Sojasauce als Ersatz verwenden, aber es schmeckt damit nicht authentisch, denn Sojasauce schmeckt einfach anders als Fischsauce und auch wenn letztere wirklich übel stinkt, der Geschmack ist einfach phänomenal.

Reispapier und Kokoswasser für Banh Cuon Nuoc Mam

Ich habe das Reispapier für die Banh Cuon Nuoc Mam nicht selbst gemacht, denn es gibt in jedem Asia Laden fertiges Reispapier zu kaufen. Mit dem gekauften Rice Paper ist dieses Essen auch richtig schnell zubereitet und damit Feierabend geeignet. Zudem habe ich auch nicht das richtige Equipment (Tuch, Ring) um das Reispapier selbst zu machen und für einmal, wollte ich mir das nun auch nicht kaufen. Irgendwie muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen, denn ganz ehrlich: ich hatte auch einfach keine Lust Reispapier selbst zu dämpfen. Zudem muss ich dann auch überlegen: wer von Euch, will das wirklich selbst machen? Da ist meine schnelle Variante mit dem fertigen Reispapier doch eine bessere Alternative, oder?

Auf dem Foto habe ich Euch mal fotografiert, welches Reispapier und welches Kokoswasser ich gekauft habe. Letzteres ist auch das, das die Originalköchin Kim bei ihrem Rezept verwendet. Dieses Kokoswasser hat kleine Kokosstückchen mit drin, die einfach mitgegessen werden können. Im Dip haben sie mich nicht gestört.

Im Übrigen finde ich es sehr bewundernswert, dass sich Sven Elverfeld überhaupt daran versucht hat das Reispapier selbst zu dämpfen. Ich an seiner Stelle hätte mir – für alle Fälle – noch fertiges Reispapier gekauft. Von Tim Mälzer war diese Kitchen Impossible Aufgabe aber wirklich klug gewählt, wenn auch ein bisschen gemein, denn mal ehrlich: wer von Euch hätte diese Aufgabe bewältigen können? Ich sicherlich nicht! Ein wirklich schönes Duell, ein sehr aufgeregter aber sehr sympathischer 3-Sterne-Koch und spannende Gerichte. Aber jetzt erst Mal: Viel Spaß mit den vietnamesischen Reisrollen.

Rezepte aus Staffel 6, Folge 4

Neben den Banh Cuon Nuoc Mam, habe ich auch noch die Schwarzwälder Kirschtorte aus der heutigen Sendung nachgebacken.

Banh Cuon Nuoc Mam | Vietnamesische Reisrollen mit Dip aus Kitchen Impossible
Kalorien: 460kcal

Zutaten

Für den Dip:

  • 8 cl Kokoswasser bestellen*
  • 1 TL frischer, gehackter Knoblauch
  • 1 TL gehackte rote Chilischote
  • 15 g brauner Zucker
  • 8 cl Wasser
  • 2 cl Limettensaft (1/2 Limette)
  • 1 EL Fischsauce

Für die Karotten:

  • 1 Karotte (ca. 100 g)
  • 1 EL Reisessig

Für die Reisrollen:

  • 6 Stück Reispapier bestellen*
  • 1 EL Öl
  • 40 g Schalotten
  • 150 g Schweinehackfleisch
  • 2 getrocknete Morcheln
  • 1/4 TL brauner Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1/3 TL weißer Pfeffer

Für das Salattopping:

  • 2 Hand voll Sojasprossen
  • 1 Mini-Gurke
  • 2 EL Röstzwiebeln
  • 1 Stängel Minze
  • rote Chilischote nach Geschmack

Zubereitung

  • Die angegebene Menge ergibt 2 Portionen, also 3 gefüllte Reisrollen pro Person, mit Dip und Salat Topping.
  • Als erstes die getrockneten Morcheln in Wasser einlegen und für ca. 15 bis 20 Minuten quellen lassen. Karotten und Gurken in Julienne schneiden. Die Blätter der Minze abzupfen und grob klein schneiden. Ein paar Chiliringe schneiden.

Dip zubereiten

  • Kocht das Wasser für den Dip auf und löst den braunen Zucker darin auf. Gebt die Fischsauce hinein und lasst diese Mischung abkühlen. In einem Schälchen mischt ihr Kokoswasser mit Knoblauch, Chili und Limettensaft und gießt dann das Zucker-Wasser hinein.
  • Die Karotten in feine Julienne schneiden und mit dem Reisessig marinieren. Die Hälfte dieser Karotten kommt in den Dip. Die andere Hälfte als Salattopping später auf die Reisrollen.

Reisrollen zubereiten

  • Schalotten in Halbringe schneiden und im Öl in einer Pfanne glasig dünsten. Dann das Schweinefleisch hinzugeben und beim Braten immer wieder zerdrücken, damit sich keine großen Fleischklumpfen bilden. Die Morcheln fein hacken und ebenfalls mit in die Pfanne geben. Mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen.
  • Das Reispapier in Wasser einweichen bis es weich und elastisch wird. Das dauert ca. 30 Sekunden. Anschließend auf einem Brett ausbreiten, einen EL der Füllung darauf geben, die Rolle durch umklappen verschließen und auf zwei Teller verteilen. Mit Gurken, Sojasprossen und den marinierten Karotten toppen. Anschließend Röstzwiebeln, Chiliringe und Minze auf den Tellern verteilen und Banh Cuon Nuoc Mam mit dem Dip servieren.

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Perfekte Röstzwiebeln
Kalorien: 240kcal

Zutaten

  • 1 Gemüsezwiebel (ca. 300 g)
  • 2 EL Griffiges Mehl bzw. Spätzle-/Nudelmehl
  • neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung

  • Die Zwiebeln in ca. 5 mm dicke Halbringe schneiden und auf Küchenkrepp etwas Feuchtigkeit ziehen lassen. Anschließend in einer großen Schüssel mit dem Mehl bestäuben und portionsweise in einem Topf mit heißem Fett frittieren. Dabei immer wieder mit einem Holzlöffel die Zwiebeln umherschwenken und nur soviele Zwiebeln frittieren, dass alle Zwiebeln locker im Topf schwimmen können.
  • Ich nutze fürs Frittieren die Stufe 11 von 14 auf meinem Induktionsherd, das entspricht ca. 140°C. Hier brauchen die Zwiebeln ca. 1 Minute im heißen Fett.
  • Die fritttierten Zwiebeln abseihen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Wenn sie komplett ausgekühlt sind halten sich die Röstzwiebeln luftdicht verschlossen für 3 Monate.

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Kitchen Impossible Rezepte:

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6 Kommentare

  1. Peter von Sassen

    Guten Tag Tina,
    ein ganz großes Kompliment für Deine Website. Es macht Spaß, die begleitenden Texte zu lesen und die sehr gut gemachten Bilder anzuschauen.
    Die Rezepte sind liebevoll aufgearbeitet und sehr hilfreich beim Nachkochen.
    Ich habe schon einiges davon in meiner Küche entstehen lassen – Boeuf Bourginon, den schottischen Fischeintopf, Tagliatelle Bolognese und jüngst die wunderbaren Grammelknödel.
    Als nächstes werde ich auch die vietnamesischen Sommerrollen versuchen.
    Vielen Dank für dieses wunderbare Forum und weiterhin alles Gute!
    Peter

  2. Ivy

    5 stars
    Ich versuche seit Tagen das Rezept für den Sommerrollenteig zu finden. Ich weis noch, dass es drei Mehlsorten waren. Hat jemand eine Idee wie ich an das Rezept komme? LG Ivy

    1. Tina

      Hallo Ivy,
      such mal bei YouTube nach dem Rezepttitel. Dort gibt es einige Anleitungen inkl. Rezept, wie man diesen Teig herstellen kann.
      Viele Grüße,
      Tina

  3. Kris

    5 stars
    Vielen Dank für das Rezept und generell für die tollen Kitchen Rezepte. Chapeau!
    Was ich mir generell wünschen würde, dass alle Zutaten in GRAMM angegeben werden. Das ist genauer und man spart sich das Umgerechne bei Flüssigkeiten die vers. Konsistenzen haben. Liebe Grüße und weiter so.
    PS: Bin gespannt auf die Rezepte aus dem Finale 🙂

    1. Tina

      Hallo Kris,
      alle Angaben in Gramm zu machen ist natürlich total utopisch, da käme ich ja aus dem Abwiegen gar nicht mehr raus und hätte keine Zeit mehr zu kochen. Aber es hat schon einen Grund, warum kleine Mengen Flüssigkeiten in cl und nicht in ml angegeben sind. So kann man nämlich ganz einfach mit dem Schnapsglas abmessen. 😉
      Viele Grüße,
      Tina