Marmorkuchen

Ein absoluter Klassiker für Naschkatzen ist sicherlich der Marmorkuchen. Und ja – jede Familie hat ihr eigenes Rezept und vermutlich wird jeder von Euch sagen: „Meine Mama backt den besten Marmorkuchen!“ Oder ist es gar die Oma? Ich gehe auf jeden Fall nun auch mit meinem leckeren Marmorkuchen ins Rennen. Ich backe ihn schon seit vielen Jahren, aber jetzt, im Jahr 2021, habe ich meinen Marmorkuchen nochmal neu fotografiert, damit die Bilder auch zu meinem aktuellen Stil passen.

Jetzt bin ich super zufrieden mit dem Look der Bilder und mein Marmorkuchen ist auch einfach so lecker, dass ich mich frage, warum ich ihn so lange nicht mehr gebacken habe?! Dabei sind Kuchenklassiker doch absolute Dauerbrenner. Und eigentlich liebe ich trockene Kuchen am meisten. Dazu trinke ich dann ein Glas kalte Milch – für mich der perfekte Kuchengenuss.

Wie wird Marmorkuchen saftig und locker?

Das Geheimnis eines saftigen und lockeren Kuchens sind Fett und Eier. Ja, ich muss die figurbewussten unter euch enttäuschen. Marmorkuchen wird nur dann saftig, wenn genug Fett, also Butter, drin ist. Und besonders locker wird er durch viele Eier.

Wie lange muss Marmorkuchen backen?

Mein Marmorkuchen braucht ca. eine Stunde im Ofen. Klar, so ein Kastenkuchen braucht schon auch eine gewisse Zeit, bis er durch wird. Ich nutze aber immer den Stäbchentest um zu verifizieren, ob mein Rührkuchen fertig gebacken ist.

Wie macht man Muster in den Marmorkuchen?

Das magische am Kuchen ist das Muster, das praktisch von alleine entsteht. Heller und dunkler Teig werden in die Form geschichtet und dann mit einer Gabel etwas verrührt. Alternativ könnt ihr auch die beiden Teige abwechselnd in die Form schichten. Dann wird das Muster noch etwas „wilder“.

Was tun wenn der Marmorkuchen zu trocken ist?

Ist euer Marmorkuchen zu trocken geworden? Habt ihr ihn wohl zu lange gebacken? Ärgerlich, denn so richtig viel kann man nicht dagegen tun. Man kann ein Stück Apfel aufschneiden und in eine Tupperbox zu einem Stück Kuchen legen. Über Nacht im Kühlschrank zieht die Feuchtigkeit vom Apfel in das Kuchenstück ein und macht es etwas saftiger, aber so kann man natürlich nicht den kompletten Kuchen bearbeiten. Als Alternative: schneiden den Marmorkuchen der Längs nach auf in 3 bis 4 Scheiben und beträufelt diese mit etwas Milch (oder Amaretto – yummy). Legt die Scheiben wieder aufeinander und lasst den Kuchen im Kühlschrank für ein paar Stunden stehen. So macht ihr aus dem zu trockenen Kuchen einen saftigen.

Marmorkuchen
Kalorien: 280kcal

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier (Größe L)
  • 375 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Prise Salz
  • 20 g Kakaopulver
  • 4 cl Amaretto (alternativ: Milch)
  • 1/2 Abrieb einer Zitrone

Als Topping:

  • 100 g Kuvertüre

Zubereitung

  • Die angegebene Menge ergibt einen Marmorkuchen für einen Standard Kastenkuchen mit 1,4 Liter Fassungsvermögen.
  • Schlagt die Eier mit dem Zucker schaumig. Rührt anschließend die Butter unter. Dann Salz, Mehl, Vanillezucker und Backpulver.
  • Teilt den Teig nun gleichmäßig auf zwei Schüsseln auf. In eine Schüssel kommt der Zitronenabrieb, die andere Hälfte des Teiges verrührt ihr mit Amaretto und Kakaopulver. Die beiden Teige werden dann nach und nach in die Kuchenform geschichtet.
  • Fettet die Kastenform ein und gebt erst den hellen und anschließend den dunklen Teig hinein. Fahrt mit einer Gabel kreisförmig durch den Teig und streicht ihn oben glatt.
  • Backt den Marmorkuchen im vorgeheizten Backofen bei 175°C Umluft für ca. 55 Minuten. Macht den Stäbchenteste, bevor ihr ihn herausholt. Lasst ihn abkühlen und glasiert mit eurer Lieblingskuvertüre.

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Lasst es euch schmecken, eure Tina.

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